Konzert und Theater

Jazz Up19.10. 20 Uhr Jazz Up
Coverversionen und eigene Kompositionen – Jazz, Funk, Latin.

Eintritt: VVK:12,60 € / 10,40 €, AK: 13 € / 11 € Tickets in der Stadtinfo oder online hier klicken

Ob Jazz, Funk oder Latin-Grooves- die fünf Jungs von Jazz Up spielen neben Standards auch Eigenkompositionen in der Besetzung Saxofon, Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug.
Dabei machen die Fünf eine vermeintliche Not zur Tugend, denn ähnlich sind Sie sich nicht gerade. Die Musik ist des einen Beruf und des anderen Hobby, aber genau diese verschiedenen Impulse verschmelzen zum ganz eigenen Stil der Band.
Der nämlich geht mit seiner witzig-spritzigen Note übers Ohr auf einen kleinen Umweg vorbei an den Lachmuskeln direkt in die Beine.
Jazz zum Tanzen also? Jazz Up

20.10. 19.30 Uhr  „Ratten in the Box“ – Bridge Markland
Gerhart Hauptmanns Tragikömödie ‚Die Ratten‘ für die Generation Popmusik;

Tickets: Vorverkauf:14,80 €/erm. 12,60 € , Abendkasse: 15 € / erm. 13 €

„Vater haut mir Kopf an die Wand und schmeißt mir Straße.“ fürchtet die schwangere Pauline. Dazu singt Nina Hagen „Ich war schwanger. Mir ging’s zum Kotzen“. Ohne Kindesvater sieht Pauline nur eine Lösung: „Ick stürze mir Landwehrkanal!“. Frau John widerspricht: „wenn et jeboren is, nehm ick det Kind“. Mit Theaterleuten, Nachbarn und Polizei nimmt die Tragikomödie ihren Lauf.
Gerhart Hauptmann verstrickt Lebens-Geschichten um 1880 in einer Berliner Mietskaserne. Bridge Markland verwebt Hauptmanns Texte mit passenden Zitaten aus deutsch-sprachiger Popmusik von Nina Hagen über Peter Alexander bis Laith Al-Deen u.v.a. und holt das Stück ins hier und jetzt.

Die 15 Rollen spielen Puppen und Bridge Markland in schnellem Wechsel. Der Schlesier Hauptmann lies 1911 seine Figuren ihren jeweiligen Dialekt sprechen. Dafür hat Bridge Markland interessante Sprecher engagiert, so z.B. Comedian Thomas Nicolai, Chansonsänger Boris Seinberg, Ingo Volkmer vom Schlossplatz-Theater / Berlin Köpenick, Marianne Ramsay-Sonneck vom österreichischen Performance-Kollektiv Club Real und Ikarus-Preisträgerin Nicole Gospodarek. Beim 8. Werk ihrer Reihe „classic in the box“ verwendet Markland zum ersten Mal ausschließlich deutschsprachige Musik, sie zitiert aus rund 145 Musikstücken.

Spielzeit: 1. Hälfte 64 Min. – 2. Hälfte 38 Min. dazwischen eine Pause

Konzept + Musikrecherche: Bridge Markland
Regie + Textkürzung: Bridge Markland + Nils Foerster
Sound Design: Tom Hornig
Puppen + Kostüm Design: Larissa Jenne + Eva Garland
PR – Antje Grabenhorst