Eine Nachlese zum 1. Mai
Mehr Mülleimer, tägliche Straßenreinigung in der Innenstadt oder ein neues Gebäude für das Humboldt-Gymnasium – das sind nur drei von sehr vielen Wünschen von Greifswalder*innen, welche am 1. Mai auf unserer WunschWolkenWand gelandet sind.
Etwas von ihrer Wut konnten Teilnehmende am Wutkorb loswerden. Geschrieben auf Papier, zusammen geknüllt und in den Wutkorb geworfen, hat der Gedanke an etwas Negatives schon ein bisschen an Kraft verloren und wurde ganz nebenbei in etwas Spaßiges verwandelt.
Wer Lust hatte, mit einer fremden Person übers „Eingemachte“ ins Gespräch zu kommen, war gern bei unserem Miteinander reden-Angebot unterm schattigen Pavillon gesehen.
Immer gern gesehen ist unsere mobile Siebdruckerei. Viele Menschen gingen auch heute wieder strahlend mit selbst bedrucktem Beutel nach Hause.




Noch bis zum 29. Mai gibt es im Rahmen des Nordischen Klangs in unserer Galerie die Ausstellung A COMMON ROOM IN A CHANGING WORLD der dänischen Botschaft zu sehen. Kurzerhand haben wir Wutkorb und WunschWolkenWand dort eingepflegt, so dass auch alle, die am vergangenen Freitag nicht dabei waren, die Möglichkeit haben, ihre Wünsche an die WolkenWand zu bringen und ihre Wut im Korb kleiner werden zu lassen… Neben anderen partizipativen Anteilen eine gelungene Ausstellung über lebendige und offene Gemeinschaften in Dänemark – und mit dabei die Frage: Wie sieht es eigentlich bei uns aus? Welche Ideen inspirieren uns für unsere gemeinsame Lebenswelt?
Nach Ablauf der Ausstellung bringen wir die Wünsche, dir dorthin adressiert sind, ins Rathaus!

Wir sind sehr begeistert von der Teilnahme an unseren Beteiligungsmöglichkeiten auf der Kulturversammlung am 1. Mai auf dem Greifswalder Marktplatz und bedanken uns herzlich fürs Mitmachen!
