Die Angriffe auf die Ukraine verurteilen wir auf Schärfste und soldarisieren uns mit den Menschen dort, die die Unterstützung von uns und der Welt brauchen. Wer helfen will, findet hier Informationen:

Helfen in Greifswald

Das St.Spiritus sucht eine/n Techniker*in

Das sozio-kulturelle Zentrum St.Spiritus liegt mitten in der Innenstadt in einem einzigartigen Denkmal und hat ein abwechslungsreiches Programm von Konzerten, Kindertheater, Kursen, Ausstellungen uva.

Die Stelle ist in Vollzeit, unbefristet und ab sofort zu besetzen. Es wird nach Tarif bezahlt.

Bewerbungen sind online möglich, noch bis zum 19.4. Hier geht es zum Bewerberportal der Stadt Greifswald

Anforderungen:

  • erfolgreich abgeschlossene Ausbildung mit einer Ausbildungsdauer von mindestens drei Jahren als Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder eine demenstprechend vergleichbare Ausbildung bzw. Eignung
  • wünschenswert sind ein Befähigungszeugnis als Verantwortliche*r für Veranstaltungstechnik nach VStättVO M-V § 38/39 sowie ein Zertifikat als Aufsicht führende Person in Versammlungsstätten
  • Führerschein Klasse B
  • Englischgrundkenntnisse
  • Organisationstalent, Flexibilität und Teamfähigkeit sowie Verantwortungsbewusstsein,  Eigenverantwortung und ein gute körperliche Konstitution (Handhabung von Lasten wie Veranstaltungstechnik u. a.)

Das bieten wir Ihnen:

  • abwechslungsreiche Tätigkeit in einem Team
  • gut ausgestatteter Arbeitsort und die Möglichkeit, sich in die Programmgestaltung einzubringen
  • ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
  • tarifgerechte Vergütung in der Entgeltgruppe 7 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst
  • eine betriebliche Altersvorsorge, Jahressonderzahlung, zusätzliche
    leistungsorientierte Bezahlung und vermögenswirksame Leistungen
  • 30 Tage Urlaub sowie bezahlte Freistellung am 24. und 31.12.
  • Flexibilität durch Gleitzeit ohne Kernzeit
  • ein familienfreundliches Arbeitsumfeld
  • umfangreiche sportliche Möglichkeiten sowie kulturelle Möglichkeiten, die in Abhängigkeit der Corona-Lage derzeit auch digital angeboten werden

Lappalie

22.4. 19.30 Uhr Konzert mit der Rostocker Band Lappalie – kluge Texte und Rhythmen, die in die Tanzbeine gehen

Das Konzert findet als 2G+ Konzert statt, damit Ihr tanzen könnt!

Die Rostocker Band ist zu Gast, die bei der letzten Fete de la musique total begeistert hat mit ihren klugen Texte und den Rhythmen, die in die Tanzbeine gehen. Die fünf Musiker kreieren eine bunte, ungewöhnliche Mischung aus verschiedenen Genres, da die klassische Bandbesetzung aus Gitarre, Schlagzeug, Bass noch um Geige und Mandoline erweitert ist. Inspiration sind für Lappalie z.B. die Poques, Gerhard Gundermann und Woody Guthrie. Zwei Alben sind erschienen, aber vor allem sind sie eine Liveband – ein mittreißender Sound, die gute Laune macht und Texte, die es unbedingt wert sind, zuzuhören.
Tickets: 13 € / erm. 11 € bei den reg. VVK-Kassen oder hier

Literaturfrühling

Greifswalder Literaturfrühling vom 31. März bis 30. April 2022

 

Der Frühling ist da und das ist auch die Zeit des Greifswalder Literaturfrühlings! Die Veranstalter Koeppenhaus, Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus, die Stadtbibliothek Hans Fallada, das Kultur- und Initiativenhaus STRAZE, der Studentenclub Kiste und das radio 98eins laden zu einem vielseitigen und spannenden Literaturpro­gramm ein. In ganz unterschiedlichen Veranstal­tungsformaten rückt die Literatur in den Mit­telpunkt: Ausstellung, Lesungen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, Poetry-Slams, Literaturverfilmung und Druckworkshop

 

Los geht es am 31.3. mit der Lesung von Christian Ahnsehl im St.Spiritus, der seine Erlebnisse als jugendlicher IM in dem Roman „Der Ofensetzer“ literarisch verarbeitet. Die Lesung wird live von radio 98eins übertragen.

 

Die Autorin Berit Glanz stellt am 1.4. im Koeppenhaus ihren neuen Roman „Automaton“ vor. Dieser visonäre Gegenwartsroman handelt von neuen Ausbeutungsverhältnissen und den Chancen virtueller Schönheit.

Ab dem 3.4 ist die Ausstellung „Märkische Schreibwelten“ des Kleist-Museums zu Günter de Bruyn im Koeppenhaus zu sehen.

 

Ihr literarisches Debut „Hockstrecksprung“ stellt Josephine Händel am 9.4. in der STRAZE vor. Die Autorin ist Psychotherapeutin, ihre Erfahrungen fließen in den Roman ein – entstanden ist ein spannender, literarischer Voll-Karacho-Roadmovie, der gleichzeitig eine Liebeserklärung an die Diversität menschlicher Psyche ist.

Am 11.4. läuft im STRAZE-Kino die Verfilmung von Kästners „Fabian – der Gang vor die Hunde“ mit Tom Schilling.

Zum Welttag des Buches gibt es eine Kinderlesung in der Stadtbibliothek und den Vorlese-Samstag mit Anja Mirasch. Am 28.4. stellt Michael Töteberg in der Bibliothek sein Buch „Falladas letzte Liebe“ vor, das eine neue Sicht auf Falladas Leben wirft und ein faszinierendes literarisches Kabinettstück darstellt.

 

 

 

 

Thema Stasi – in Ausstellung, Film, Lesung

Derzeit wird das Thema Staatssicherheit im St.Spiritus speziell in den Blick genommen. Zum einen in der Ausstellung  „Zersetzung. Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes“, die noch bis zum 1.4. zu sehen ist.

Die Ausstellung schildert besonders perfide Methoden an Beispielen, die tief in das Privatleben der Betroffenen eindrangen: So wurden Gerüchte gestreut bei engsten Familienangehörigen, Freunden oder Kollegen, die das gegenseitige Vertrauen erschüttern sollten, es wurde in Wohnungen eingedrungen, um Gegenstände zu verändern und andere psychologiosche Manipulationsmethoden wurden verübt.

Anhand von Zeitzeugenaussagen, Dokumenten und Recherchen der Politikwissenschaftlerin Dr. Sandra Pingel-Schliemann wird auf zehn Schautafeln der skrupellose Umgang des Staatsapparates mit den persönlichen Lebensschicksalen der ins Visier geratenen tatsächlichen und vermeintlichen Oppositionellen offenbar.

Der Musiker Christian Ahnsehl wurde in Greifswald geboren, wuchs in Rostock auf, wo er heute noch lebt und von dort aus u.a. als Teil des Pasternack Trios auf Tour geht. Als Kind geriet er in Kontakt mit der Staatssicherheit, denn auch Kinder und Jugendliche wurden als Informanten missbraucht. Darüber erzählt der Dokumentarfilm von Kathrin Matern „Die Stasi im Kinderzimmer“, der am 25.3. um 20 Uhr im St.Spiritus  gezeigt wird. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Koeppenhaus und dem NDR organisiert, der Eintritt ist frei.

 

Seine Geschichte als jugendlicher IM hat Christian Ahnsehl dem Roman „Der Ofensetzer“ zu Grunde gelegt, der aber literarisch seine Erfahrungen zu einer fiktiven Geschichte verarbeitet. Ahnsehl schreibt u.a. aus der Sicht des Stasioffiziers, der besessen scheint. Ein Roman über Väter und Söhne. Ein Roman, der von Udo L. bei den Tischtennisplatten hinter der Wohnscheibe erzählt, von der Stasi im Klassenraum, und davon, was es kosten kann, den besten Freund nicht zu verraten. Am 31.3. um 19 Uhr liest Christian Ahnsehl aus dem Roman „Der Ofensetzer“ im St.Spiritus. Der Eintritt beträgt 6 €/ erm. 4 €.