Lachen im St.Spiritus

24.6. 20 Uhr Max Goldt liest
Der Berliner Kolumnist auf Tour

Tickets 22 € / erm. 18 € an den regionalen VVK Kassen oder online
bei gutem Wetter open air, sonst im Saal

«Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren … Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt.» Gustav Seibt
„Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun (fast) jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition … verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind….“

 

30.6. 20 Uhr Tiere streicheln Menschen
Actionlesung mit Sven van Thom und Martin (Gotti) Gottschild

Bei gutem Wetter open air, sonst im Saal
Tickets 16 € / erm. 14 € an den reg. VVk-Kassen und online

Seit über zehn Jahren sind die zwei Berliner Martin Gotti Gottschild und Sven van Thom „Tiere streicheln Menschen“, ein unschlagbares Team des Humors „20.000 Meilen unter der Gürtellinie“ und ein Garant für einen herrlichen Abend, mit bösem Humor und schmachtenden Liebesliedern.

Das Motto: Einer liest, einer singt, du wirst lachen! geht bei den jährlichen Besuchen mit immer neuem Programm auf unserer Bühne immer auf.

Festival up platt

Figurentheater, Konzert, Literatur & Comedy

Für Kinder und Erwachsene, Plattschnackers und alle, die es werden wollen

3.-12.6. „Festival up platt“ in Greifswald

Figurentheater, Konzert, Comedy & Ausstellung für Kinder und Erwachsene, Plattsnackers und alle, die es werden wollen

Die plattdeutsche Sprache erfreut sich wachsender Beliebtheit auch bei jüngeren Menschen und um ihre „Entstaubung“ bemühen sich ja viele Akteur*innen auf frische und moderne Weise in unserem Land. Der Heimatverband hat plattdeutsche Wochen ausgerufen vom 29.5.-19.6., um das Thema in den Fokus zu nehmen, einen Schwerpunkt bildet das kleine, feine Festival in Greifswald. Auf dem Programm stehen plattdeutsches Figurentheater für Kinder und Erwachsene. Diese Vorstellungen eignen sich auch für einen ersten Kontakt mit der Sprache, denn sensibel bringen die Darsteller*innen die Geschichte mit einer gekonnten Mischung aus plattdeutsch, hochdeutsch und Musik ans Publikum und machen Lust auf mehr.

Besonders zu empfehlen ist der Abend „Gistern, hüt un oewermorgen …“ mit dem plattdeutschen Unterhaltungstalent Petra Schwaan-Nandke, die geistreiches Kabarett up platt macht.

Das Highlight des Festivals ist die Hamburger „Tüdelband“ am 11.6. mit ihrem plattdeutschen Indiepop, der die Sprache endgültig aus der Folklore- und Schenkelklopfer-Ecke holt.

Eine Kabinett-Ausstellung im Vorderhaus des St.Spiritus zeigt Illustrationen von Antje Katharina Köpnick, die unter dem Label „Wortshaus“ schon seit einigen Jahren einen Kalender herausgibt. Die farbenfrohen Bilder im unverwechselbaren Stil zeigen die Frische, herzerwärmende Unverstaubtheit und Lebensweisheit von plattdeutschen Begriffen und Zitaten. Der Eintritt ist frei. Geöffnet: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr

Beim Plattkring am 8.6. kann man plattdeutsch hören und sprechen. Einsteiger und Fortgeschrittene treffen sich in zwangloser Runde unter der Regie von Christian Peplow.

Das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik führt eine Projektwoche durch und hat am 9.6. eine öffentliche Puppentheatervorstellung mit anschließendem Vortrag.

Das „Festival up platt“ wird veranstaltet vom Sozio-kulturellen Zentrum St.Spiritus Greifswald in Kooperation mit dem Landesverband Freier Theater MV, dem Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Uni Greifswald und dem Heimatverband MV.

Hier das vollständige Programm 2022:

3./4.6. 20 Uhr „Stundl am Meer – die Freester Fischerteppichsaga Teil I“ – Theaterwerft

Eintritt: 20 €

Woran anknüpfen, wenn es in einer Krise keinen Halt mehr gibt?

Wie schafft man es, nicht den Faden zu verlieren? Vor diesen Fragen standen die Fischer am Greifswalder Bodden in der großen Weltwirtschaftskrise 1929. Und dazu auch noch die leergefischte Ostsee. Man muss „Daun wat to daun is!“ Aber was ist zu tun? Weitermachen wie bisher oder neue Wege gehen, um etwas in den „leerige Maag“ zu kriegen? Landrat Kogge hat eine Idee! Not macht erfinderisch, nur was hat der Wiener Teppichmacher Rudolf Stundl damit zu tun? Neue Muster für Teppiche, neue Muster für das Leben.

Die wahre Geschichte um die Freester Fischerteppiche ist die Vorlage für dieses amüsante Stück Heimatkunde.

mit Tammo Messow, Christiane Waak, Ina Hartfil, Hans Löbnitz,

Christian Peplow, Dirk „Oke“ Möller, Klaus Falk

 

8.6.  17 Uhr Plattkring  – offener Treff der Plattsnackers mit Christian Peplow – St.Spiritus

Plattdeutsch hören und sprechen – für Einsteiger und Fortgeschrittene in zwangloser Runde

 

9.6. 16.30 Uhr Vortrag zu Handpuppeneinsatz im Fremdsprachenunterricht – Universität Greifswald, Eintritt frei, Anmeldung: Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidakttik

 

9.6. 19.30 Uhr „Gistern, hüt un oewermorgen …“

Petra Schwaan-Nandke – kurzweiliger Spaziergang durch die Zeiten mit dem plattdeutschen Unterhaltungstalent – St.Spiritus,  Eintritt: 8 €/ erm. 6 €

Geboren und aufgewachsen ist Petra Schwaan-Nandke auf einem Bauernhof mit mehreren Generationen im vorpommerschen Wilmshagen bei Grimmen. Ihr Großvater, der nur Platt sprach, erkannte bald das Talent der kleinen Petra, sich Gedichte nicht nur äußerst schnell zu merken, sondern auch beeindruckend vorzutragen. Und so war jener Auftritt im örtlichen Spritzenhaus der zarte Anfang der späteren schauspielerischen Karriere.

Heute arbeitet Petra Schwaan-Nandke als Autorin, Plattdeutsch-Lehrerin in diversen Bildungseinrichtungen, inszeniert, war künstlerische Leiterin der „Plattdütsch Späldäl to Stralsund“ und ist natürlich Schauspielerin mit Leib und Seele.

 

10.6.  10 Uhr Figurentheater Ernst Heiter „Vom Fischer un syn Fru“ – St.Spiritus

Eintritt: 5 € /Erw. 7 € / Betreuer*innen frei

17 Uhr Figurentheater Ernst Heiter  „Vom Fischer un syn Fru“– St.Spiritus

Eintritt: 5 € /Erw. 7 €

„Frau Fischer und ihr Mann“ Figurentheater Ernst Heiter

ein Stück zum plattdeutsch lernen – im Rahmen des „Festivals up platt“

Frei nach dem Märchen „Von dem Fischer un syn Frau“ von Philipp O. Runge

Familie Fischer lebt an der Küste. Herr Fischer angelt nun schon seit „fast 120 Jahren“, doch so etwas hat er noch nicht erlebt: „Soooo ein Butt, riesengroß! Sprechen kann er auch! Sagt, er sei ein verwunschener Prinz….“

Kaum zu glauben, alle Wünsche werden wahr… und davon hat Frau Fischer mehr als genug.

Für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren

Spieldauer: ca. 45 Minuten

 

11.6. 19.30 Uhr Konzert mit der Tüdelband , Platt-Pop ut Hamburg – St.Spiritus

Eintritt: 15 € / erm. 12 €

Bei gutem Wetter open air, sonst im Saal

Seit 2009 steht Die Tüdelband aus Hamburg für handgemachte Musik und niederdeutsche Texte abseits von Shantychor und Plattdeutschem Strand. Die Tüdelband tritt mit kompaktem Bandsound an den unterschiedlichsten Orten auf und schreibt unbeirrt und wie selbstverständlich up

Platt ein neues Kapitel im großen Buch der Hamburger Schule. Mire Buthmann ist dabei für das Songwriting verantwortlich, singt und spielt Gitarre. Malte Müller spielt Schlagzeug mit elektronischen

Elementen, singt Backings und bedient mit dem linken Fuß das SynthBass-Pedal.

 

12.6. 15 Uhr Tandera Theater „Buer Enno un sein Koh Afrika“  – St.Spiritus

Eintritt: 5 € /Erw. 7 €

– een Poppenspäl för Schoolkinner

Tandera Theater

Bauer Enno hat einen Bauernhof auf einem grünen Hügel. Er besitzt drei Felder, einen Gemüsegarten und eine Kuh. Eigentlich geht es ihm rundherum gut. Doch eines Nachts hat Bauer Enno einen Traum – und plötzlich ist nichts mehr, wie es früher war …

Eine Geschichte vom Hier und Da, vom Bleiben und Gehen und von der Sehnsucht, die eigene Welt einfach einmal hinter sich zu lassen. Nach dem gleichnamigen Buch von Jens Rassmus.

 

1.6.-30.6. Ausstellung „Dierns“ – Illustrationen von Wortshaus  – Antje Katharina Köpnick

Die farbenfrohen Bilder im unverwechselbaren Stil zeigen die Frische, herzerwärmende Unverstaubtheit und Lebensweisheit von plattdeutschen Begriffen und Zitaten. Die kleine Kabinett-Ausstellung im Vorderhaus des St.Spiritus zeigt Illustrationen aus dem Kalenderprojekten der letzten Jahre und Malereien. Der Eintritt ist frei. Geöffnet: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr

 

Konzerte genießen – ohne Einschränkungen

21.5. Mutabor
„REBEL“ – 30 Jahre Freakbonus • Die Tour der Kultband zum neuen Album • VVK in den regionalen VVK-Stellen und online hier klicken: 30,-/25,- €

Auf jedem Album, jedem Gig und in ihrem Band-Logo, welches einen Schmetterling zeigt, verkörpert Mutabor, rund um Frontmann Axel Steinhagen aka Axl Makana, authentisch ein Lebensgefühl, gefüllt mit Optimismus, Leichtfüßigkeit und Freiheit.
Das neue Album „REBEL“ wirft musikalisch einen Blick auf die Entwicklung der Band. Mit „Dummheit“ und „Freakbonus“ finden sich Songs, die locker auch auf die 1997 erschienene erste Platte gepresst hätten sein können. Noch immer passt Mutabor, auch nach 30 Jahren, in keine Schublade. Punk, Ska, Reggae, Grunge bis hin zu Afrobeat mit Highlife Gitarren gehören zur Identität der Band mit dem Schmetterling. Der Sound ist satt, klingt kraftvoll analog und entwickelt eine Wucht, die mitreißt und berührt. Textlich weiß Mutabor, ernste Themen wie Ökonomie, Politik oder Klima in ironischem Mantel zu verpacken. Aber auch die Liebe und Heimatgefühle werden beleuchtet und laden zur Selbstreflektion ein. Mit den zehn neuen Songs ist Mutabors knallrotes Album REBEL ein durchweg beglückendes Klangerlebnis und verspricht Euphorie und Ekstase beim Pogo tanzen, headbangen oder beim Blick aus dem Fenster bei Regen.

Festival Nordischer Klang zu Gast im St.Spiritus

Velkommen! Välkommen! Velkominn! Tervetuloa! Tere tulemast!

Das Festival „Nordischer Klang“ geht in die 31. Runde! Nach den Corona-Umstellungen des letzten Jahres wird es wieder wie gewohnt im Mai stattfinden. Vom 6. bis zum 15. Mai 2022 feiern wir Kunst, Literatur, Wissenschaft, Gesellschaft und Musik aus dem Norden unter der Schirmherrschaft Norwegens, und erwarten zahlreiche wunderbare Künstlerinnen und Künstler auf den Bühnen Greifswalds.

Viel Vergnügen beim Eintauchen in das diesjährige Programm!

Im St.Spiritus gibt es eine Ausstellung und zwei Konzerte:

9.5. – 3.6.2022

Vernissage 7.5. 14 Uhr

Ausstellung im Rahmen des Festivals „Nordischer Klang“

„Nocturne“ – Jana Semrau – Bilder zu Gedichten von Edith Södergran

 

Die Künstlerin Jana Semrau zeigt Grafiken und Malereien zu Edith Södergrans finnlandschwedischer Lyrik. Die Dichterin gilt als die erste Vertreterin des Hochmodernismus in Nordeuropa und als eine der bedeutendsten und international bekanntesten skandinavischen Lyrikschaffenden des 20. Jahrhunderts. Ihre vieldeutigen Gedichte aus den 1910er Jahren nehmen viele Überlegungen vorweg, die erst in den letzten 40 Jahren in künstlerischen und philosophischen Reflexionen zu Gender, Körper, Religion und Liebe zum Thema wurden.

 

In ihrer künstlerischen Arbeit verfolgt Jana Semrau seit Jahren eine Optimierung von Gesehenem und Erlebtem in der grafischen Linie. Södergrans Minimalismus, das Übersetzen dieses weiblichen, berührenden Dichterinnenwortes und deren grafische Umsetzung faszinieren die Künstlerin.

Jana Semrau ist im Brandenburgischen aufgewachsen, kam zum Studium nach Greifswald und ist danach diesem Landstrich treu geblieben.

 

Zur Vernissage werden einige Gedichte Edith Södergrans im Original gelesen, es wird in das Werk der Dichterin eingeführt von Dr. Frithjof Strauß

Öffnungszeiten Mo-Fr 12-17 Uhr |Eintritt frei, Eingang: Caspar-David-Friedrich-Straße,
Eintritt frei