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Fluchtgedanken – Zeitzeugenbericht in der Ausstellung – Flucht in den Westen 1961

30.November 2018 - 18:00

Heiner Studt GrenzwüsteHeiner Studt erzählt vom Sommer 1961, dem Jahr des Mauerbaus: „So hab ich nübergemacht“ oder „Wir wollten einen Stierkampf in Barcelona sehen“

Heiner Studt: „Mit einem Schulkameraden büchste ich nämlich zwei Tage nach dem Erhalt des Abiturzeugnisses und genau zwei Monate vor dem Bau der Berliner Mauer aus dem heimatlichen Jena aus, am frühen Abend des 12. Juni 1961 fand ich mich in Hamburg wieder. Diese Stadt sollte später mein Studienort – ich studierte Kunst an der HfbK bei den Professoren Hans Thiemann, Paul Wunderlich und Rudolf Hausner – und bis heute meine neue Heimat werden. Geboren wurde ich übrigens 1942 in Greifswald als Sohn eines Arztes. Dieser wurde Anfang 1945 eingezogen und an die Ostfront geworfen, von wo er nie wieder zurückkehrte, während meine Mutter mit ihren beiden Kindern im Februar 1945 in ihr Elternhaus nach Jena flüchtete.

Ich wünsche mir während meiner autobiografischen Erzählungen Gespräche mit dem Publikum und ermuntere dieses ausdrücklich zu Fragen und Anmerkungen. Junge Menschen, denen mein Bericht wie eine Erzählung aus der Urzeit vorkommen mag, begrüße ich besonders herzlich.“

 

Details

Datum:
30.November 2018
Zeit:
18:00

Veranstaltungsort

Kulturzentrum St.Spiritus
Lange Straße 49/51
Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern 17489 Deutschland
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Telefon:
03834 8536-4444