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FÄLLT AUS: Die Hände meines Vaters – eine russische Familiengeschichte

20.Oktober 2020 - 19:00

20.10._St. Spiritus_Bildnachweis Irina Scherbakowa

Aufgrund der Einreisebeschränkungen muss die Veranstaltung ersatzlos ausfallen!!!

Die Autorin im Gespräch mit Roman Dubasevych und Wolfram Tschiche über die Geschichte ihrer jüdisch-russischen Familie, von Pogromen über die Oktoberrevolution bis in die Jahre nach der Sowjetunion.
Irina Scherbakowa liest aus ihrem Buch „Die Hände meines Vaters“ und spricht über die Aktivitäten und Ziele der NGO „Memorial“. Wie ihr Geschichtswissen ihre Sicht auf das heutige Russland prägt, erfahren wir im Gespräch mit dem Lehrstuhlinhaber für Ukrainische Kulturwissenschaft der Universität Greifswald Roman Dubasevych und dem DDR-Bürgerrechtler und Theologen Wolfram Tschiche.
Irina Scherbakowa ist Germanistin, Historikerin, Publizistin und Mitbegründerin der NGO-Menschenrechtsorganisation „Memorial“, die sich im Jahr 2014 als „ausländischer Agent“ registrieren lassen musste. Irina Scherbakowa forscht zu Oral History, Totalitarismus, Stalinismus, Gulag und sowjetischen Speziallagern auf deutschem Boden nach 1945, Fragen des kulturellen Gedächtnisses in Russland und der Erinnerungspolitik. Sie wurde u.a. mit dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und dem Carl von Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Evangelischen Akademie der Nordkirche, dem Koeppenhaus und dem St. Spiritus Greifswald.
Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten unter: 03834 8536-4444

Details

Datum:
20.Oktober 2020
Zeit:
19:00

Veranstaltungsort

Kulturzentrum St.Spiritus
Lange Straße 49/51
Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern 17489 Deutschland
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Telefon:
03834 8536-4444