Ausstellungen Januar-September 2020

04.09.- 25.09.2020

Utz Benkel: PROträts

Vernissage: 03.09.2020, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mo-Fr 12-17 Uhr • Sonderöffnung zur Kulturnacht: 11.09.2020, 18 – 22 Uhr Eintritt frei

Utz Benkel fertig(t)e Linolschnitte mit Porträts von Menschen, die sich PRO/FÜR etwas einsetz(t)en, sei es für die Musik, die Literatur, für alle Arten von Kunst oder für ihre Mitmenschen und die ihn durch Ihre Lebensgeschichte, ihre Haltung, ihr Engagement, ihre Musik oder ihre Texte berührten und beeindruckten. Alle 39 ab 2012 geschaffenen Kalender-Bilder sind mehrfarbige Linolschnitte, von denen im Arbeitsprozess mehrere Varianten (bis zu 20) entstanden sind. Zum ersten Mal erschien die Kalenderreihe „Die wilden 13“ mit RevolutionäreInnen aus aller Welt im Jahr 2013. Darauf folgten Starke Frauen (2014, 2016, 2017), Männer (2017) und in den letzten vier Jahren MusikerInnen.

Utz Benkel, Jahrgang 1959, unternahm seine ersten künstlerischen Versuche als Comic-Zeichner und Cartoonist einer Schülerzeitung, lernte 1977 Schriftsetzer und arbeitete bis 1991 in verschiedenen Druckereien. Er belegte Aktzeichenkurse bei Alois Huber und beschäftigte sich intensiv mit Malerei,

(Druck-)Grafik und schuf 200 Exlibris. Seit 1991 ist er freiberuflicher Grafiker, Künstler und Herausgeber von Büchern und Kalendern. Im Jahr 2010 eröffnete er die Pop-Art-Galerie-Berlin in Friedenau.


07.08. – 29.08.2020

swinx: „Merkwürdigkeiten“ (wohltemperiert)

Die Greifswalder Künstlerin Cindy Schmid, auch bekannt unter ihrem Pseudonym »swinx« lädt in ihr Kabinett der Merkwürdigkeiten.
Zu sehen sind Malerei und Collage der letzten 2 Jahre. Natürlich wohltemperiert.

Vernissage: 07.08., 19 Uhr

mit Martin Hiller/ Sound-Performance

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Mo – Fr | 12 – 17 Uhr / Sonderöffnung am 29.07.2020 | 10 – 16 Uhr / Eintritt frei

Es besteht Maskenpflicht. Die Kontaktbeschränkungen und das Abstandsgebot sind einzuhalten.

 


 

Vergangene Ausstellungen:

24.6.-31.7. Sollbruchstellen
Anne Martin – Installation, Malerei, Fotografie, Ausstellung geöffnet Mo-Fr 12-17 Uhr, Eintritt frei

„Auch in dieser Serie beschäftige ich mich mit Sakralität und der damit zusammenhängenden Wertehierarchie und Bedeutungsbeimessung, die man Tag für Tag entsprechend durchführt, wobei kapitalistische Wertlogiken dabei als falsche Erlösungsversprechen und Götzendienste verstanden werden. Antworten auf existentielle Sinnfragen bleiben positiv formuliert dennoch im Raum des sich Entziehenden und flammen nur als kurze Sinnbilder und flüchtige kleine Momente in den Texten und Fotografien auf.“ Die Künstlerin über die Arbeit Sollbruchstellen

Anne Martin, Malerin, Autorin, geb. 1986 in Erfurt. Studium der Philosophie, Anglistik, Kulturwissenschaft, Kunst und Deutsch als Fremdsprache in Leipzig und Greifswald. Veröffentlichung in Zeitschriften und Anthologien (u.a. Mosaik, Risse, hEFt, eXperimenta), sowie Ausstellungsbeteiligungen (u.a. in Mestlin, 2019 oder Galerie Rotklee Putbus). Stipendiatin im Mentoring-Kunst-Programm des Landes MV und Teilnehmerin beim Poetencamp 2016 des Literaturhauses Rostock. Preis des Vereins Art7 im Rahmen der Insomnale 2018 des Caspar-David-Friedrich Instituts und beim Wettbewerb poet bewegt 2014. Lebt in Greifswald.


22.1.-12.6. Vorpommersche Fischerteppiche – in Zusammenarbeit mit dem Amt für Bildung, Kultur und Sport der Stadt Greifswald und der Kustodie der Universität Greifswald

Ausstellung Vorpommersche Fischerteppiche„Een Teppich för’t Leben – 90 Jahre Vorpommersche Fischerteppiche“

Der Dankesteppich zu Ehren des Greifswalder Landrats
Werner Kogge von 1929 kennzeichnet einen wichtigen
Zeitpunkt in der Geschichte der Vorpommerschen
Fischerteppiche. Darüber hinaus ist der Teppich jenem
Mann gewidmet, ohne dessen Initiative und Einsatz es
die Fischerteppiche nicht gegeben hätte – Rudolf Stundl.
Er gilt als der Erfinder der Freester Fischerteppiche.
Nachdem er zur Zeit der Weltwirtschaftskrise den
erwerbslosen Fischern die Teppichknüpferei näher brachte, wirkte er gemeinsam mit seiner Frau Frieda
Stundl-Pietschmann über viele Jahrzehnte an dem unverwechselbaren Erscheinungsbild der norddeutschen
Teppiche mit. Die Ausstellung gibt einen Überblick über neun Jahrzehnte Vorpommersche Fischerteppiche,
es werden Knüpf- und Webarbeiten, Entwurfszeichnungen und weitere Ausstellungsstücke aus dem Bestand
der Kustodie der Universität Greifswald, des Pommerschen Landesmuseums, der Sächsischen Landesbibliothek-
Staats- und Universitätsbibliothek und privater Leihgeber gezeigt.
Zusätzlich ist in der Ausstellung die Preisträger-Arbeit zum aktuellen Stundl-Preis von Anna Karlotta M. Last zu sehen und die anderen eingereichten Arbeiten.