Aktuelle Ausstellung

Unser Kulturzentrum ist geschlossen.

Somit auch unser Ausstellungsraum, aber Kunst gibt es trotzdem auf anderen Wegen:

Aktuell kann im Kiosk am Mühlentor im April eine großartige Installation betrachtet werden:

Pauline Stopp: Palm, Ölpastell auf Karteikarte

Pauline Stopp: I only see darkness
Kiosk am Mühlentor

I only see darkness – Eine Installation von Pauline Stopp

Kiosk am Mühlentor

01.04.2021 – 30.04.2021

Ein überdimensionierter Zopf im Schaufenster eines silbernen Kioskes. Das Fenster ist mit rosafarbenem Stoff ausgekleidet, es hängt das Schild mit der Aufschrift „Reduziert“ über der Szenerie.

Ein alter, abgeschnittener Zopf, oder ein Blick auf Rapunzel oder den Schneewittchensarg, eine Persiflage auf das Gemälde der schlummernden Venus, ein Sonderangebot an diesem Eingang zur Greifswalder Innenstadt voller Kontraste zwischen Toilette, Testzentrum, Zeitungen, Obdachlosen, Eisladen und Fußgängerzone in einem silbernen Ufo? Assoziationen springen durch Metaphern und Märchen, aber Pauline Stopp legt keine eindeutige Fährte aus.

Die Gleichzeitigkeit von Widersprüchen, die Überlagerung, die Brüche, das Surreale, das Heitere und das Unbehagliche mischt die mehrfach ausgezeichnet Künstlerin in ihren Arbeiten. Brüche ziehen sich als Motiv durch viele Arbeiten – inhaltlich und rein formal – die Konstruktion des Figürlichen, Kreatürlichen ist Hauptthema, die „Objektivierung des Menschen zur Lust und Freudgewinnung“ wie Pauline Stopp es selbst bezeichnet.

Beeindruckend ist das Spiel mit Tiefe und Ebenen mit Harmlosigkeit und Abgründigkeit des Alltäglichen, dass Pauline Stopp treibt und das sie umtreibt.

Fundstücke, Alltagsdinge, gebaute, genähte, gemalte Formen werden zu Ikonenhaften Bildern bzw. reliquienhaften Schreinen. Die Sammlungen sind nicht wahllos, denn die Gegenstände haben teilweise existenzielle Bedeutung – und ohne es zu wissen, ist dies zu spüren, weil Pauline Stopp die Dinge klug fügt – etwas Preis gibt, ohne alles zu erzählen, neue künstlerische Ebenen erschafft und damit neue Geschichten. So scheint man nie fertig mit dem Betrachten.

Die Kunstinstallation im Kiosk am Mühlentor wurde ermöglicht durch das St.Spiritus-Sozio-kulturelle Zentrum und das Amt für Bildung, Kultur und Sport der Stadt Greifswald.

Vita:

1989 geboren in Zschopau

2008-2012 B.A. Textilkunst/Textildesign, Angewandte Kunst Schneeberg

2013-2018 M.A. Bildende Kunst, CDFI, Universität Greifswald

seit 2016 Mitglied im Kunstverein art-cube – Raum für zeitgenössische Kunst e.V. Greifswald

2016-2017 Bühnen- & Kostümbild für das Stück „MACHTkörper oder die Show des Scheiterns“,

Theater Vorpommern, Greifswald

seit 2018 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

lebt und arbeitet in Greifswald

 

Preise (Auswahl):

2020 Aufenthaltsstipendium Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf

2019-2020 Caspar-David-Friedrich-Stipendium, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Schwerin

2019 Cranach-Stipendium, Cranach-Stiftung, Lutherstadt Wittenberg

2018 Nachwuchskunstpreis für Bildende Kunst in MV, Schloss Plüschow

Pauline Stopp lebt und arbeitet in Greifswald.

www.paulinestopp.de


Ausstellung des Fotoclubs Greifswald

Foto: Oskar Gladis

Geheimnisvoll

bis 28.5.2021

Der Fotoclub Greifswald stellt aktuelle Arbeiten vor.
Ausstellung geöffnet Mo-Fr 12-17 Uhr, Eintritt frei, wenn die Corona-Verordnungen es jeweils aktuell erlauben.

„Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle“ soll Albert Einstein gesagt haben und damit ist eingeschlossen, dass das Geheimnisvolle immer etwas zutiefst Individuelles, Persönliches ist. Was sich dem einen als Geheimnis offenbart, von dem kann der andere schon wissen, es ist ihm schon lange bekannt. Das Geheimnisvolle existiert offensichtlich jenseits des gesicherten Wissens, des persönlichen wie auch des gesellschaftlichen, und übt einen Zauber auf uns aus, der uns treibt, auf Entdeckungsreise zu gehen. Neugier und Emotionen begleiten uns auf diesem Weg, der nicht selten verschlungen ist, manchmal voller Mühen, aber oft gerade deshalb reizvoll. Das Geheimnisvolle stirbt aber nicht mit seiner Offenbarung, sondern gebiert neues Unbekanntes, so dass dieser Weg ein Weg ohne Ende ist.
Auf diesen Weg haben sich die Mitglieder des Fotoclubs Greifswald begeben, als sie dieses anspruchsvolle Jahresthema gewählt haben. Das Ergebnis ist diese Ausstellung. Im Vorfeld hat es nicht wenige Diskussionen um Thema und Bilder gegeben ehe diese Präsentation zustande kam. Nun ist es ein Gemeinschaftswerk unseres Clubs.
Der Fotoclub Greifswald dürfte einer der ältesten, wenn nicht gar der älteste, Fotoclub im Nordosten Deutschlands sein. Seine Ursprünge gehen zurück auf die späten fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Als Fotoclub „david octavius hill“ seinerzeit beim Kulturbund der DDR gegründet, fusionierte er später mit dem Fotozirkel der Sektion Physik/Elektronik zum Fotoclub der Universität Greifswald. Die Wende führte nach einer kurzen Unterbrechung zur Reaktivierung des Clubs. Seitdem treffen sich als Fotoclub Greifswald allmonatlich ein gutes Dutzend Fotoenthusiasten im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus zu Diskussionen um Fotografie. Schwerpunkt ist die Erarbeitung der jeweiligen Jahresausstellung. Das nächste Thema steht schon fest: Kuriositäten.

Da die Ausstellung aktuell geschlossen ist: gibt es die Arbeiten hier zu sehen:

 


Kurzfilm des Kunstvereins art-cube

01.03.2021 – 15.04.2021

Bildnachweis: Marcus Schramm

Und was macht die Kunst?
Galerien, Museen und Ausstellungsräume sind geschlossen, das kulturelle Leben liegt brach. Diese realen Einschränkungen für Künstler*innen erfordern neue Formen des Zusammenkommens und der künstlerischen Präsentation.
In diesem Sinne wählten 14 bildende Künstler*innen aus Greifswald und Osnabrück digitale Formen der Kommunikation, um ein gemeinsames öffentlichkeitswirksames Projekt zu erarbeiten – eine Art Krisenbericht, der Einblicke in künstlerische Positionen und Prozesse ermöglicht. Unter dem Titel „artist@homeoffice“ zeigen sie ihre Stimmungen und Arbeitsweisen mit den Einschränkungen im kulturellen Leben.
Die Künstler*innen der Partnerstädte Osnabrück: Wilfried Bohne, Christine Hoffmann, Birgit Kannengießer, Werner Kavermann, Eva Preckwinkel, Marion Tischler und Greifswald: Ted Behrens, Astrid Brünner, Karen Kunkel, Maria Müller, Maria Quinius, Marcus Schramm, Pauline Stopp und Iris Vitzthum werden in den kommenden Wochen mit ihren Beiträgen an öffentlichen Plätzen und in Schaufenstern der Innenstadtbereiche zu sehen sein.
Die Erstausstrahlung fand am Freitag, den 29. Januar 2021 von 18 bis 20 Uhr im Greifswalder Kunstkubus CUBIC auf dem Karl-Marx-Platz und parallel im Osnabrücker im KunstSprung – KunstVermittlungsraum von Birgit Kannengießer statt.
Nun ist der Film an anderen Orten zu sehen – zum Beispiel im Fenster des St.Spiritus.

Unterstützt wird das Projekt von der Stadt Greifswald und der Stadt Osnabrück.

 


ac-auktion20-plak-A3-neuGreifswalder Kunstauktion „Kunst hoch“

01.12.- 09.12. Fenster-Ausstellung an drei Standorten im Stadtraum und „Stille Auktion“

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Cindy Schmid

Die Kunstvereine Art7 und artcube veranstalten auch in diesem Jahr eine Kunstauktion unter dem Motto „Hände hoch“. Die Bedingungen verlangen ungewöhnliche Formate: Die Kunst wird an drei Orten im Stadtraum präsentiert: im Kunstkubus am Karl-Marx-Platz, im Kultur-Fenster in der Lutherstraße/Ecke Lange Straße und im Kiosk am Mühlentor. Ersteigert wird in einer „Stillen Auktion“: die Gebote können mittels Bieterkarten in den Briefkasten am St.Spiritus abgegeben werden oder per Email: info@art7-greifswald.de. Die Werke können auch online betrachtet werden: www.art7-greifswald.de. Dort sind auch die Bieterkarten abrufbar.

Neben bekannten Künstler*innen und Preisträger*innen stellen auch Newcomer*innen aus, mit dabei sind Karin Wurlitzer, Thomas Reich, Eckard Labs, Cindy Schmidt, Maike Theissen, Astrid Brünner, Sven Ochsenreither u.v.a. Das künstlerische Spektrum der ausgestellten Arbeiten ist dabei wieder sehr vielfältig – Malerei und Zeichnung, Grafik und Fotografie, sowie Skulptur und Keramik. Einige Kunstwerke haben ein Startgebot von unter 100 Euro und sind damit auch für Einsteiger in die Kunstwelt sehr interessant.

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Claudia Otto

Die beiden Greifswalder Kunstvereine ART7 und artcube organisieren die Veranstaltung mittlerweile zum 6. Mal gemeinsam und möchten lokalen Künstlern damit ein Forum für ihre künstlerischen Arbeiten bieten und mit Verkäufen unterstützen. Insbesondere die freischaffenden Künstler sind in diesem Jahr durch die Corona-Krise stark von Einkommensverlusten betroffen. Daher hoffen und freuen sich die Organisator*innen und Künstler*innen auf großes Interesse sowie eine rege Beteiligung an der spannenden Auktion. Die Ausstellung ist vom 1.12. bis zum 09.12. zu sehen.